Leitlinien für das pädagogische Handeln an der Grundschule Neukeferloh

Leitlinien für das pädagogische Handeln an der Grundschule Neukeferloh

Gemeinsam wollen wir die Kinder auf das Leben und die weiterführenden Schulen vorbereiten.

Dazu ist das Zusammenwirken von Eltern und Lehrerinnen erforderlich, um die bestmöglichen Ergebnisse in allen Bereichen schulischer Förderung zu erzielen.

Respekt ist eine der wichtigsten Grundlagen für menschliche Beziehungen. Nur in einer von gegenseitigem Respekt geprägten Umgebung lassen sich Erziehung und Unterricht verwirklichen.


Unterricht beachtet Schülerorientierung, Lebensbezug, Interessen der Kinder, verschiedene Sozialformen, individuelle Förderung, wo immer dies möglich ist und die Berücksichtigung erzieherischer Ziele.


Natürliche Grundlagen versuchen wir durch umweltbewusstes Handeln zu bewahren.

Demokratieverständnis ist ein wichtiges Erziehungsziel. Die Schülerinnen und Schüler werden nach Möglichkeit an Entscheidungen beteiligt. Dazu gehört auch, ihnen Kriterien zur Entscheidungsfindung an die Hand zu geben und sie in demokratische Prozesse einzuweisen.

Sozialpädagogische Unterstützung erhalten wir im Rahmen der Schulsozialarbeit. Hier stehen weitere Ansprechpartner zur Verfügung, die einen anderen Blickwinkel auf Kinder und Schule vertreten. Sie können ausgleichend, beratend, vermittelnd sowie unterstützend auf alle Beteiligten einwirken.

Christliche Traditionen bestimmen das Wertekonzept des pädagogischen Handelns. Dies schließt auch die Akzeptanz Andersgläubiger bzw. von Menschen ein, die sich zu keiner Glaubensrichtung bekennen.

Höflichkeit, Respekt, Achtsamkeit und Hilfsbereitschaft gehören zu den Tugenden, die Kindern vorgelebt und vermittelt werden sollen. Gute Umgangsformen sind ein wirksames Instrument zur Gestaltung einer funktionierenden Gemeinschaft.

Umwelterziehung ist uns ein wichtiges Anliegen, da es gilt zukünftigen Generationen ihre Lebensgrundlage zu erhalten. Vielfältige Maßnahmen sind geeignet das Bewusstsein um die Grenzen unserer natürlichen Ressourcen und die daraus entstehende Verpflichtung, alles für den Erhalt der Erde zu unternehmen, zu schärfen.

Lernen ist ein lebenslanger Prozess, bei dem in der Grundschule basale Fähigkeiten zur Lebensbewältigung erworben werden. Sinnvoll ist es einen Grundstock zu schaffen, um selbständig die notwendigen Lernprozesse in Gang setzen zu können sowie Kenntnisse zu besitzen, auf welche Weise Wissen erworben werden kann.

Erziehung ist dann erfolgreich, wenn Kinder befähigt werden, ihre Position zu finden, verantwortungsbewusst zu handeln, ihr Leben aktiv zu gestalten und sozial engagiert zu sein. Es geht um die Vermittlung von Werten und Orientierung, damit sie in der Lage sind einen eigenen reflektierten und begründeten Standpunkt einzunehmen.

Noten sind ein Instrument, um Leistungen zu messen. Sie bilden nur unzureichend das gesamte Spektrum und schon gar nicht alle Qualitäten und die Gesamtpersönlichkeit der Schülerinnen und Schüler ab. Manche Kompetenzen, Fertigkeiten und Fähigkeiten lassen sich damit nicht erfassen. Rechnung trägt dieser Tatsache einerseits die derzeit praktizierte Form der Zeugnisse am Jahresende mit einem umfangreichen Wortgutachten und andererseits das Lernentwicklungsgespräch zwischen den beiden Halbjahren.

Eltern sind Bestandteil der Schulgemeinschaft. Die Kooperation zwischen Lehrkräften und Erziehungsberechtigen, ihre Unterstützung in vielfältigen Situationen, der regelmäßige Austausch sowie die Beratung hinsichtlich der Schullaufbahn oder der Gestaltung von häuslichen Lernprozessen hilft allen Beteiligten dabei, die uns anvertrauten Kinder bestmöglich zu begleiten.

Unterricht ist das Zentrum der Schule. Dieser kann in vielfältigen Gruppierungen, an diversen Orten und mit unterschiedlichen Zielen stattfinden.

Kreativität in vielen Bereichen zu wecken, ist uns ein Anliegen. Kinder entdecken dabei ihr schöpferisches Potential und beziehen daraus Kraft, die auch dort Ausgleichsmöglichkeiten schafft, wo Erfolge manchmal ausbleiben.

Erwartungen an Schule gibt es so viele wie es Beteiligte sind. Erwartungen bezüglich der Leistungen, Erwartungen hinsichtlich der Themen, Erwartungen die Lehrkräfte betreffend. Nicht alle werden erfüllt. Es ist allerdings unser Bestreben bei deren Realisierung Unterstützung zu leisten.

Fördern und fordern sind zwei wichtige Prinzipien für den Unterricht. Wir bemühen uns jedem Kind gemäß seiner Begabungen und seiner individuellen Ausgangslage die erforderlichen Kompetenzen zu vermitteln.

Effektiv nutzen sollen wir die Zeit, damit Kinder möglichst viel aus ihrer Grundschulzeit mitnehmen für die weiterführenden Schulen, aber auch ihr weiteres Leben.


Regeln organisieren unser Zusammenleben. Für die funktionierende und friedliche Koexistenz auf engem Raum sind sie unerlässlich. Von den Schülerinnen und Schülern sollen sie nach Möglichkeit mit entwickelt und auf jeden Fall getragen werden.


Lesen ist derzeit noch eine wichtige Grundkompetenz, die Kinder in der Grundschule erlernen. Sie eröffnet die Basis, ein eigenständiges, unabhängiges Leben zu führen sowie zahlreiche Möglichkeiten zur Teilnahme an einem erfüllten Leben.


Ohne die äußeren Rahmenbedingungen, die von der Gemeinde gestellt werden, ist wirksamer Unterricht nur schwer realisierbar. Wir werden großzügig finanziert und sowohl die Gebäude als auch die Ausstattung mit Lehrmitteln erleichtern es uns den Kindern attraktive Angebote zu machen.


Humor erleichtert den Umgang miteinander und trägt dazu bei schwierige Situationen zu entspannen, manches Problem leichter zu nehmen und insgesamt das Klima positiv zu beeinflussen.