Die "Flexible Grundschule"

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Die jahrgangsgemischten Klassen 1-2a und 1-2b sind sogen. „FleGS“-Klassen. Das Konzept hat zum Ziel das schulische Angebot in den ersten Schulbesuchsjahren ganz auf die individuellen Bedürfnisse der Schüler und Schülerinnen auszurichten, sowohl inhaltlich als auch auf das unterschiedliche Lerntempo eines jeden Kindes bezogen. Allen Kindern soll so schon sehr früh der Start für eine optimale Bildungsbiografie ermöglicht werden.

Maßnahmen der „Individualisierung“ der Kinder finden in unserer Grundschule natürlich auch schon in den Regelschulklassen statt, insofern hat das neue Konzept auch Auswirkungen auf die gesamte Schule und ihren Unterricht. Das Konzept der flexiblen Eingangsstufe sieht darüber hinaus eine weitergehende Form der Inhaltsvermittlung, Verweildauer und Elternarbeit vor. In sehr offenen Unterrichtsangeboten erhält jedes Kind ein auf seine Voraussetzungen, Fähigkeiten und Bedürfnisse zugeschnittenes Bildungskonzept.

Da unsere Grundschule bereits sehr gute Erfahrungen mit den jahrgangskombinierten Klassen machen konnte, werden die daraus gewonnenen Einsichten hier integriert und weiterentwickelt.

Das Konzept der „Flexiblen Grundschule“ wird dabei vor allem in folgenden Bereichen in den dafür vorgesehenen Eingangsklassen deutlich:

- der individuelle Lernstand der Kinder wird mindestens einmal, auch zu Beginn des Schuljahres in spielerischer Form in einem standardisierten Verfahren ermittelt, damit die Lehrkraft ein auf jedes Kind abgestimmtes Lern- und Förderkonzept erstellen kann.

- jedes Kind erhält Lernangebote, die seinem Können und seiner Begabung entsprechen.

- den Kindern wird ermöglicht die Eingangsphase der Grundschule (im Regelfall sind dies die erste und zweite Jahrgangsstufe) in ihrem ganz individuellen Tempo in einem, zwei oder drei Jahren zu absolvieren.

- Leistungserhebungen werden vom Lern- und Leistungsstand des jeweiligen Kindes abhängig gemacht.

- die vorschulische Bildung und Erziehung findet verstärkt Berücksichtigung bei der Vermittlung von schulischen Bildungsinhalten.

- das Zwischenzeugnis wird durch ein dokumentiertes Elterngespräch ersetzt, an dem die Lehrkraft, das Kind und die Erziehungsberechtigten gleichermaßen beteiligt sind und das den aktuellen Lern- und Leistungsstand aufzeigt. Dabei werden gemeinsam mögliche weitere Entwicklungsschritte und gegebenenfalls Unterstützungsmöglichkeiten für das Kind festgehalten.

- der Unterricht wird in altersgemischten Gruppen, wie in den jahrgangskombinierten Klassen, durchgeführt.

Ansprechpartner sind: Frau Mayer und Frau Graml

Das dokumentierte Elterngespräch aus der flexiblen Grundschule wird an der GS Neukeferloh verpflichtend als Ersatz für das Zwischenzeugnis eingesetzt.

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